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. Geschäftsjahr 2005, Berichtsjahr 2006
. Lebensversicherung ist der gemessen an den Bilanzsummen bedeutenste Zweig der Versicherungswirtschaft. Aus hohen Anteilen von Sparanteilen können Betriebskosten leichter bewältigt werden, weshalb wesentlicher Lebensversicherungsschutz wie etwa der der Berufsunfähigkeit von den Marktteilnehmern überwiegend nur als Zusatzgeschäft zu kapitalbildenden Produkten angeboten wird.
Unverändert erwirtschaftet die Lebensversicherungswirtschaft einen gegenüber Rentenpapieren vergleichsweise hohen Kapitalertrag, der jedoch nur auf den Sparanteil von Beiträgen gewährt wird. Wie unterschiedlich dieser sowohl im Vergleich der einzelnen Unternehmen wie auch im Vergleich der Produkte von Unternehmen verteilt sein kann zeigt beispielsweise der Aufsatz: Kapital-Lebensversicherung - Mogelpackung? auf.
Der Markt insgesamt hat auch in 2005 einer deutlichen Erhöhung der Sicherheitsmittel wiederum den Vorrang vor einer deutlicheren Anhebung des realisierten Kapitalanlageerfolges gegeben.
In der Erneuerung der Bestände der Lebensversicherer zeigt sich das Jahr 2005 überwiegender als im Vergleich der Jahre seit 1998 schwächeres Jahr. Die Erneuerung durch Einmalbeiträge zeigt sich hingegen selbst unter Berücksichtigung der geringeren Bezugsquote des laufenden Beitrages vergleichsweise hoch und nur in 1999 höher.
Auch wenn die RfB-Zuführungen (RfB = Rückstellung für Beitragsrückerstattung) in 2005 wieder deutlicher angehoben wurden so ist dennoch zu vermerken, dass die Kundenbeteiligungen hinter der Erhöhung der allgemeinen Sicherheitsmittel etwas zurückbleiben.
Wie im Folgenden ersichtlich wird, war das Jahr 2004 durch hohe Abgänge an laufenden Beiträgen durch reguläre Vertragsabläufe geprägt, was überwiegend einen höheren Verzehr an RfB aufgrund hoher Schlussüberschussanteile mit sich bringt und was außerdem den Bestand an Deckungsrückstellungen schmälert, wodurch die im Verhältnis zur durch Zinseszinseffekte geprägten Deckungsrückstellung bemessene RfB-Zuführung außerdem zusätzlich erhöht erscheint.
Die auch untereinander in Rückversicherungsverhältnissen (RV/EV-Leistung) stehende Lebensversicherungswirtschaft, weist in 2005 höhere Beteiligungen der Rückversicherer an den Zahlungen aus, was einen Grund in der im Schaubild unten erkennbaren vergleichsweise höheren Anzahl an Risikoeintritten haben kann, die sich aber nicht im laufenden Beitrag wiederfindet.
Gemessen an der Kennzahl KA-/Risikoergb., die die Bedeutung des Verhältnisses der Kapitalerträge zu den sonstigen Ergebnisquellen approximiert, zeigt eine weiter abnehmende Bedeutung der Kapitalanlageergebnisse, was hier übertrieben dargestellt erscheint, da einige Unternehmen die im allgemeinen konstant gehaltenen Gewinnbeteiligungen in Form der Direktbeteiligungen, die nicht über die RfB zeitverzögert ausgeschüttet werden, wieder anheben konnten. Die Direktbeteiligungen werden nicht von allen Unternehmen berichtet und sind deshalb nicht in der Kennzahl berücksichtigt. Neben den Todesfällen die im Marktmittel ca. 94% der Risikofälle Tod, BU ect. des Hauptgeschäftes ausmachen, wie der GDV im Statistischen Taschenbuch 2004 berichtet (vgl. http://www.gdv.de) sind der Ablauf und das Storno von Versicherungen Ergebnis beeinflussend. Der Ablauf durch den nicht rechnungsmäßigen Anteil und das Storno aufgrund angenähert ausgeschütteter Zeitwerte sowie aufgrund von gewährten nicht rechnungsmäßigen Mindestrückkaufswerten.
Der Aufbau von Beständen und das Alter der Bestände wirken jedoch zusätzlich auf die genannten Bestandsbewegungen, insbesondere des Stornos, das insgesamt in jüngerer Zeit durch den Aufbau von Beständen in der Renten- und den sonstigen Lebensversicherungen (überwiegend Fondsgebundenes Geschäft) geprägt ist und weshalb das Storno aufgrund einer geringeren Bezugsgrößen des Frühstornos in 2002 bis 2004 deutlich erhöht erscheint in 2005 mit geringerem Neugeschäft aber wieder abnimmt.
Besonders auch das Stornoaufkommen zeigt sich unabhängig von den Bestandserneuerungen sehr unterschiedlich bei den Unternehmen.
Als weitere Berichte siehe auch:
- Nachhaltigkeit der Wettbewerbsposition in der Lebensversicherung (PDF 1,1Mb) Eine Rückschau auf den Gesamtmarkt für die Geschäftsjahre 2001 bis 2005 anhand ausgewählter Kennzahlen für die Kundenorientierung - Financial Strength und Wettbewerb, - KapitalLeben - Mogelpackung?, - und Vorjahr (vgl. auch http://www.rankingweb.de/Buch.html) .
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